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RPC 2019, Verlauf der Platzierungen an den Wertungslinien

Was aus dem gezeigten Verlauf weniger hervorgeht ist die Tatsache, dass es erstmals (nämlich auch zwischen den dargestellten Wertungslinien) bei einem RPC so viele Wechsel an der Spitze gab, was für die hohe Leistungsdichte spricht.

Wie Christian "Fu" Fuczik im Yachtrevue-Interview dazu meint: "Bei einem derart hohen Niveau können schon zwei Sonnenschüsse weniger den Unterschied ausmachen. Die seglerische Leistung ist so stark gestiegen, dass wir mit unserer Performance von 2013, als wir das erste Mal gewonnen haben, heuer nicht einmal in der ersten Hälfte gelandet wären“.

Der "Absturz" des Teams sail4one Wipplinger / Schindler nach Hvar, war übrigens durch ein eingefangenes Fischernetz verursacht. Das weckt Erinnerungen an das Team Kotnig / Muhr beim ersten RPC 2008, wo sie sich bei Palagruza ein Netz eingefangen hatten. (Vielleicht lohnt es sich in Zukunft doch einen Neoprenanzug mitzunehmen.....)

Den Quasi-Neustart nach einer Flaute gab es in ähnlicher Form 2009 an der SE-Spitze von Mljet. Ohne dieser Flaute, hätte es heuer  wohl einen neuen Streckenrekord gegeben, da die Boote noch nie vorher so schnell Mljet erreichten! So war dann das 12. RPC "nur" das fünft-schnellste Rennen seit 2008, wobei bisher eine Bavaria 42match stets das schnellste Schiff war.

Jahr Zeit Einheitsklasse
2015 51:51:58 Bavaria 42match
2010 54:05:59 Bavaria 42match
2012 55:44:43 Bavaria 42match
2011 71:17:40 Bavaria 42match
2019 71:57:30 Bavaria 41s
2009 75:11:07 Bavaria 42match
2014 75:46:50 Bavaria 42match
2018 79:41:34 Bavaria 42match
2016 80:45:00 Bavaria 42match
2008 82:16:26 Bavaria 42match
2013 84:37:28 Bavaria 42match

Verkürzte Strecke

Jahr Zeit Einheitsklasse
2017 74:07:28 Bavaria 42match

 

Mehr Zahlen und Fakten zum Round Palagruza Cannonball finden sich unter: www.roundpalagruza.at/zahlen-und-fakten-rund-um-das-round-palagruza-cannonball/