Internationale Segelregatta
9. Round Palagruža Cannonball 9.4. – 16.4.2016
Kooperationspartner 2016:
Safety Team
Yachtcharter Pitter
Yachtclub Biograd
Sea Help
Followmyroute
Mediaart Filmproduktion
TracTrac

Ausschreibung RPC 2016

 
9. Round Palagruža Cannonball

Internationale Einheitsklassen-Segelregatta 9.4. - 16.4.2016
(Version 1.02 vom 19.1.2016)

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RPC2016 Ausschreibung

1. Veranstalter

Das Round Palagruža Cannonball (RPC) wird vom Nautikverein sail attack (NSA) und vom
Yacht Club Biograd (YCB) veranstaltet.

2. Programm für den 9. bis 16. April 2016

  • Sa, 9.4.2016: Übernahme der Yachten, 17:00 bis 18:30 Registrierung + Übernahme Trackingsystem (€150,- Kaution in bar), 19:00 Offizielle Begrüßung der Teilnehmer, Abendessen
  • So, 10.4.2016: Freies Training
  • Mo, 11.4.2016: 09:00 Uhr Briefing, 12:00 Uhr Start
  • Fr, 15.4.2016: 14:00 Uhr Siegerehrung, Buffet
  • Sa, 16.4.2016: Rückgabe der Yachten

3. Revier

Kroatisches Seegebiet der Kategorie III: Dalmatinische Küste inklusive der Inseln Dugi Otok, Viš, Palagruža, Mljet, Korcula und Hvar.

4. Kurs

Es wird ein Rundkurs mit ca. 380 Seemeilen gesegelt:
Biograd – Ugljan (bb) – Dugi Otok (bb) – Biševo (stb) – Palagruža (bb) – Mljet (bb) – Korcula (stb) – Hvar (stb) – Rogoznica – Biograd.

Die genannten Inseln sind Bahnmarken.
Zwischen den Bahnmarken kann der Weg frei gewählt werden.
Verkürzungen oder sonstige Änderungen in der Streckenführung sind in Anpassung an die Wetterlage möglich.

5. Regeln

Das RPC wird nach den Wettfahrtregeln Segeln der ISAF in der Fassung 2013 — 2016, dieser Ausschreibung und den Segelanweisungen durchgeführt.
Es gelten die Anti-Dopingbestimmungen der Österreichischen Bundessportorganisation.
Die Zwei-Drehungen-Strafe gemäß WR 44.1, 44.2 und 44.4 wird angewandt.
Die offiziellen Sprachen der Regatta sind Deutsch und Englisch, falls Unklarheiten oder Übersetzungsfehler zwischen den Sprachen bestehen gilt jeweils der deutsche Text.

6. Zulassung

6.1 One Design Klassen / Charteryachten von Pitter Yachtcharter

  • Bavaria Cruiser 40 sport (B40s) mit Spinnaker
  • Bavaria 42 match (B42m) mit zusätzlicher 140% Genua, Spinnaker und Gennaker
  • Elan 350 mit Gennaker

1. Eigene Segel, oder Ersatzsegel sind nicht erlaubt.
2. Sturmfock und Trysegel (nicht vom Vercharterer beigestellt) dürfen mitgeführt, jedoch nur außerhalb der Wettfahrt verwendet werden.
3. Eigene Schoten und Blöcke dürfen verwendet werden, eigene Fallen nicht. Eigene Großschottaljen sind nicht erlaubt.
4. Mobiliar und Türen sowie die Matratzen, müssen an Bord bleiben.
5. Wird sonstiges, eigenes Equipment verwendet, darf es immer nur zusätzlich mitgenommen werden, d.h. es muss das vom Vercharterer übergebene Equipment an Bord bleiben. (Ausnahmen dazu werden in der Segelanweisung definiert)

6.2 Offene Eignerklasse, 2-Hand

  • Seascape27

1. Rumpf, Deck, Ruder, Kiel, Mast, Baum, Bugsprit und Struktur original, wie von Seascape geliefert.
2. Die Anzahl der mitgeführten Segel ist auf 7 limitiert.
3. Eines der Segel muss eine Sturmfock sein, wie in der OSR definiert.
4. Am Masttop darf nur ein Gennaker gefahren werden, kein Code 0.
5. Wenn das Großsegel kein 3. Reff hat ist ein Trysegel mitzuführen. (Trysegel ist außerhalb der limitierten Segelanzahl)
6. Segelmaterial und Segelgröße ist nicht limitiert.
7. Gesegelt wird ohne Handicap - erstes Schiff im Ziel ist Gewinner.
8. Zusätzlich (zur Ausschreibung und zu den Segelanweisungen) gefordertes Sicherheitsequipment: EPIRB oder PLB, Rettungsinsel, Hilfsmotor (mit mind. 15L Benzin).
9. Eine entsprechende Versicherungsdeckung ist bei der Registrierung in Biograd vorzuweisen.
10. Ergänzend, sonstige Vorschriften aus den Seascape Klassenregeln, soweit sie dieser Ausschreibung nicht widersprechen.

6.3 Für alle Klassen gilt

Neben dem/der SchiffsführerIn muss mindestens eine weitere Person an Bord über die entsprechende Fahrtberechtigung verfügen. Erfahrung im Segeln längerer Strecken mit Nachtfahrten ist allen Personen in verantwortlichen Positionen, vorzugsweise jedoch allen Crewmitgliedern empfohlen.
Die Teilnahme an einem ISAF zertifizierten Offshore Sicherheitstraining wird empfohlen.
Skipper und Co-Skipper müssen Mitglied bei einem Verein eines nationalen ISAF Segelverbandes oder Direktmitglied bei einem ISAF Segelverband sein.
Es sind maximal 8 Personen auf den Yachten erlaubt.
Die Mindestcrewanzahl pro Boot ist 2 Personen.

7. Wertung

Zeitlimit für den Zieldurchgang in Biograd ist Freitag, 15.4.2016 12:00 Uhr Lokalzeit.
Damit auch Yachten, die das Ziel nicht innerhalb dieses Zeitlimits erreichen, gewertet werden können, werden Zonen mit eigenen, jeweils dort geltenden, Zeitlimits entlang der Strecke definiert. Die Yachten werden entsprechend ihrer Position beim Erreichen dieses Zeitlimits gewertet und an jene angereiht die, das Ziel, eine näher zum Ziel gelegene Wertungszone oder innerhalb der gleichen Wertungszone eine Position näher zum Ziel erreicht haben.

8. Motorverwendung

Die Verwendung des Motors zum Vortrieb ist nicht gestattet. (Ausnahme siehe Punkt 9.)
Wird der Motor zur Erhaltung der Seesicherheit zum Vortrieb verwendet ist die Dauer, Geschwindigkeit, Kurs und Grund der Motorverwendung der Wettfahrtleitung so bald wie möglich zu melden. Die Jury befindet dann über die weitere Wertung der Yacht, z.B. RDG (Wiedergutmachung) bei verlangter oder notwendiger Hilfeleistung, oder eventuellem DSQ beim Starten zur eigenen Sicherheit bzw. zum Freikommen.
Die Verwendung des Motors zum Laden der Batterien ist gestattet.

9. Rennunterbrechnung

Es ist den Teilnehmern gestattet z.B.: bei Schlechtwetter oder für Reparaturen das Rennen zu unterbrechen.
Im Falle einer Rennunterbrechung muss, um die Wettfahrt fortsetzen zu können, zur exakten Position zurückgefahren werden an der der Motor für Vortrieb eingeschalten, oder der Kurs unter Segel verlassen wurde.
Im Hafen ist während der Unterbrechung des Rennens die Annahme fremder Hilfe (z.B.: Safety Team, Taucher, Segelmacher, Basispersonal des Vercharterers…) zur Herstellung der Seetauglichkeit der Yacht oder Crew ausdrücklich erlaubt.
Der Grund der Rennunterbrechung, alle Funksprüche bzw. Telefonate und der Track der Yacht müssen genauestens protokolliert werden um gewertet zu werden.

Im Falle einer Rennunterbrechung durch verlangte oder notwendige Hilfeleistung gilt, dass zum Ausgangspunkt ab der Hilfeleistung unter Motor oder dem Verlassen des optimalen Kurses zum Ziel unter Segel zurück gefahren und von dort weiter gesegelt werden muss um die Wettfahrt fortsetzen zu können. Dabei sind alle geführten Funksprüche bzw. Telefonate und der gefahrene Track genauestens zu protokollieren und der Wettfahrtleitung zu übergeben um Wiedergutmachung (RDG) erhalten zu können.

Die Wettfahrtleitung ist so bald wie möglich von einer Unterbrechung der Wettfahrt zu informieren.

10. Medienrechte und Werbung

Die Veranstaltung wird als Kategorie C (gemäß ISAF Regulation 20) eingestuft.
Werbeflächen auf Segel, Rumpf und Reling sind erlaubt.
Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass Foto- und Filmaufnahmen von ihnen, die während der Veranstaltung aufgenommen wurden, honorarfrei veröffentlicht werden dürfen. Jede sonstige Werbung während der Veranstaltung ist nur mit Zustimmung der Veranstalter der RPC gestattet.

11. Tracking und Kommunikation

Die Positionsdaten werden laufend über Satellit an einen Server geschickt, wo in einer Karte die aktuellen Positionen der Yachten dargestellt werden. Der Link zu dieser öffentlichen Website wird rechtzeitig vor dem Start bekannt gegeben. Jeder Skipper kann damit die aktuelle Position der Konkurrenten ersehen.
Aus Sicherheitsgründen haben die Teilnehmer mindestens ein Mobiltelefon an Bord zu haben, dessen Telefonnummer bei der Rennleitung registriert wurde und das während der Regatta eingeschalten sein muss.
Hörwache auf UKW Kanal 16 und 72 (Regattakanal) ist für alle Teilnehmer verpflichtend.

Jede Crew hat sich zu festgelegten Zeiten, mindestens jedoch 2x täglich bei der Wettfahrtleitung zu melden und zwar unabhängig ob sie einen Roll-Call über Funk empfangen kann. Nichtmelden ist ein Grund für Disqualifikation.

Taktisches oder Wetter Routing von außen ist gestattet.

12. Veranstaltungspackage

Das Veranstaltungspackage enthält die Kosten für die Wettfahrtleitung, Auswertung der Wettfahrt, Behördenwege, Anmeldegebühren in Kroatien, Tracking System, Begleitboote, Safety Team, Sea Help, Wetterdaten, T-Shirt, Stegfest mit Freibier bei der Ankunft, Abendessen beim Opening und ein Buffet in Biograd zur Siegerehrung,…
Veranstaltungspackage je Yacht beträgt EUR 550,- und EUR 120,- je Person.
Das Veranstaltungspackage enthält 100HRK Nenngeld je Teilnehmer für den kroatischen Veranstalter-Club Yachtclub Biograd.

13. Charter der Yachten

  • Bavaria Cruiser 40 sport (B40s): € 2.930,- inkl. Spinnaker und Transitlog
  • Bavaria 42 match (B42m): € 2.680,- inkl. zusätzlicher 140% Genua, Spinnaker, Gennaker und Transitlog
  • Elan 350: € 2.590,- inkl. Gennaker und Transitlog

Exklusiver Charterpartner der RPC 2016 ist:
Pitter GesmbH
A-8230 Hartberg, Raimund-Obendrauf-Straße 30
Tel.: +43 (0)3332 66240
Fax: +43 (0)3332 66240-4
E-Mail: info@pitter-yachting.com

14. Anmelde- und Zahlungsbedingungen

14.1 One Design Charter Yachten

Der Anmelder erhält eine Option auf einen Startplatz, die auf zwei Wochen ab Erhalt des Chartervertrages begrenzt wird.
Optionen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen per email an office@roundpalagruza.org vergeben.
Innerhalb der Optionsfrist ist notwendig:

  • Chartervertrag unterschrieben retour an Pitter
  • Anzahlung von 50% des Charterpreises an Pitter
  • Anzahlung auf das Veranstaltungspackage von € 200,- je Crew auf das Konto:
    IBAN AT531400003010944006 BIC BAWAATWW, lautend auf Nautikverein sail attack

Wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, ist die Anmeldung verbindlich und der Startplatz fix, ansonsten verfällt die Option und der nächste auf der Warteliste erhält eine Option.
Restzahlung: Der Rest der Charter ist bis 31.12.2015 und der Restbetrag für des Veranstaltungspackage ist bis zum 28.2.2016 fällig.
Stornobedingungen: Bei Stornierung bis zum 30.11.2015 werden geleistete Anzahlungen nur dann retourniert, wenn (von wem auch immer) eine Ersatzcrew gefunden werden kann.
Danach können auch Selbstkosten von Yachtcharter Pitter und sail attack, oder auch eventuelle Rabatte an die Ersatzcrews in Abzug gebracht werden.

14.2 Seascape27 Klasse

€ 200,- Anzahlung auf das Veranstaltungspackage innerhalb einem Monat ab Anmeldung.
Restzahlung bis zum 28.2.2016.

15. Meldestelle

Nautikverein sail attack

E-Mail: office@roundpalagruza.org
www.roundpalagruza.org

16. Preise

  • "Spirit of Palagruza Trophy” von Hartl Metall - Wanderpreis für das schnellste Schiff
  • Wanderpreis “Rote Laterne” von Christoph Nöhrig für den Skipper mit der am längsten in der Wettfahrt gesegelten Zeit
  • Trophäen und Medaillen für die ersten 3 Yachten in den Einheitsklassen (Bei weniger als 5 Meldungen in einer Klasse, entsprechend nur eine oder zwei Trophäen)
  • Wanderpreis für den erfolgreichsten Segelclub - gültig in den Charter Yacht Klassen, wobei alle Crewmitglieder dem gleichen Segelverbandsverein angehören müssen.

17. Haftungsausschluss

Seeregatten können gefährlich sein.
Die Qualifikation, seemannschaftliches Verhalten und die Sicherheit der Crew ist zu jedem Zeitpunkt
einzig und allein in der Verantwortung des Schiffsführers. “Die Verantwortung für die Entscheidung eines Bootes, an einer Wettfahrt teilzunehmen oder sie fortzusetzen, liegt allein bei ihm” (WRS 4). Die Verantwortung für die Entscheidung an der Wettfahrt teilzunehmen, einen Schutzhafen anzulaufen oder die Wettfahrt fortzusetzen, liegt allein bei ihr/ihm. Diese Verantwortung wird durch die mögliche Durchführung von Sicherheitskontrollen nicht eingeschränkt.

Die durchführenden Vereine, deren Mitarbeiter, beauftragte Personen, Sponsoren und Partner tragen keine Verantwortung oder Haftung gegenüber jeglichen Personen oder Organisationen im Hinblick auf eine Teilnahme oder geplante Teilnahme an dieser Regatta.
Der Schiffsführer akzeptiert diesen Punkt der Ausschreibung mit seiner/ihrer Unterschift bei der Registrierung.

18. Organisation und sportliche Leitung

Ronnie Zeiller
Nautikverein sail attack
E-Mail: office@roundpalagruza.org

19. Übersicht der Änderungen in der Ausschreibung

19.1 Version 1.01 vom 14.7.2015 Änderungen zu V1.00 vom 12.7.2015

Regel zur Hilfeleistung in Punkt 9. eingefügt
Seascape27 Punkt 6.2 ergänzt

19.2 Version 1.02 vom 19.1.2016 Änderungen zu V1.01 vom 14.7.2015

Betrifft Punkt 5. Regeln:
Textteil ersatzlos gestrichen : „den Erläuterungen zur Ausschreibung unter: http://www.roundpalagruza.at/topics/faq“

Betrifft Punkt 9. Rennunterbrechung:
Überschrift allgemeiner
Formulierung präzisiert und ergänzt

Betrifft Punkt 11. Tracking und Kommunikation:
Gestrichen: Taktisches oder Wetter Routing von außen ist nicht gestattet. Während der Regatta sind, neben den von der Regattaorganisation zur Verfügung gestellten Daten, nur solche Daten von außen erlaubt, die kostenfrei und für alle Teilnehmer öffentlich zugänglich sind. Im Zweifel bei der Auslegung dieser Regel, ist vorher beim Veranstalter der Regatta nachzufragen.
Neu: Taktisches oder Wetter Routing von außen ist gestattet.

Wien, 19.1.2015 – Änderungen vorbehalten. – © NSA/Ronnie Zeiller – www.roundpalagruza.org